Praxis für energetische Heilarbeit 

  Tina Nordhaus 

Honig Massage

Die Honigmassage ist ein ganzheitliches Naturheilverfahren, dessen Wirkungsweise die Idee östlicher Heilmethoden zugrunde liegt, wonach Schmerzen und Beschwerden Ausdruck eines blockierten Energieflusses sind. Über die Reflexzonen des Rückens werden die Tätigkeit der dazu gehörigen Körperorgane angeregt, die Ausscheidungsfunktionen gestärkt und das Immunsystem aktiviert.

Durch die spezielle Technik dieser Massage werden mit Hilfe des Honigs alte
Schlackstoffe und Gifte, die der Körper im Laufe der Jahre eingelagert hat, aus dem Körpergewebe „herausgesogen“.

Da die wichtigsten Meridiane, die Energiebahnen unseres Körpers, paarweise über den Rücken verlaufen, wird mit der Massage gleichzeitig die Energieverteilung reguliert und das gesunde Gleichgewicht wieder hergestellt.


 

Für ein Kilogramm Honig muss eine Arbeitsbiene rund 8’000 Blüten aufsuchen und dafür 3'000 Kilometer weit fliegen. Dies veranschaulicht, welche Energie im Honig enthalten ist. Er weist zudem 60 verschiedene Wirkstoffe auf, darunter Mineralien und Spurenelemente, Enzyme, Vitamine und antibiotische Wirkstoffe.

Im Laufe der Jahre nimmt unser Körper zahlreiche Gifte aus der Umwelt, der Nahrung oder aus Medikamenten auf. Soweit möglich werden diese wieder über die Ausscheidungsorgane (den Nieren, dem Darm, der Lunge und der Haut) aus dem Körper transportiert. Was übrig bleibt lagert sich im Gewebe und den Knochen ab. Durch die Klebeigenschaften eignet sich der Honig, um Schlacke- und Giftstoffe sowie überflüssige Salze aus der Haut herauszuziehen.

Die Honigmassage bringt den Energiefluss ins Gleichgewicht. Sie vitalisiert und reinigt, wodurch der gesamte Organismus gestärkt wird. 

                        

      
Nicht geeignet ist die Honigmassage im Bereich offener Wunden und bei Hautschäden oder –ausschlägen. Ebenso sollte von dieser Behandlung abgesehen werden bei Tumoren, Blutungen im Körper (beispielsweise Magenblutungen), Infektionskrankheiten und akuter Neurodermitis.

 

In einem kurzen Gespräch bringen Sie Ihre Wünsche ein und gemeinsam werden Kontraindikationen ausgeschlossen. Nun beginnt die eigentliche Massage, und der mit den Händen angewärmte Honig wird mithilfe einer speziellen Technik ins Bindegewebe am Rücken eingearbeitet. Der Honig wird unterschiedlich schnell resorbiert und gibt dadurch bereits erste Auskünfte über mit Schlackstoffen belastete Zonen. Je nach „Blockade“ verändern sich auch die Farbe und die Konsistenz, ja sogar der Geruch des Honigs. Dieser erste Durchgang der Massage dauert rund 15–20 Minuten, wobei die exakte Länge von Ihrer Reaktionslage und dem Hautzustand abhängt.

Vor dem zweiten Durchgang erholen Sie sich eingehüllt in Handtücher und bei warmem Tee. Danach wiederholt sich die Prozedur, wobei diese Runde etwas kürzer ausfällt. Abschließend wird die Haut durch ein kühlendes, natürliches Mittel beruhigt.

Nach der Behandlung fühlen Sie sich allenfalls müde, was auf den Entzug der Giftstoffe zurückzuführen ist. Ebenso ist mit vermehrtem Harn- und Stuhlabgang zu rechnen. Wichtig ist, dass Sie sich danach Ruhe gönnen und viel trinken (Wasser oder Kräutertee). Achten Sie darauf während den nächsten 24 Stunden weder Duschgel noch Cremes, Öle oder Lotionen für den Rücken zu verwenden.